Das ist natürlich das Naturerlebnis pur, was die Chinesen machen. Mit einer Gondel hoch fahren, zwei Stunden im Gedränge (aber alles mit Reiseführer!) über den Berg laufen, wo man gar nicht viel sieht, und dann wieder mit der Gondel runter fahren. Na ja, wenigstens ist der schöne Rundweg dann nicht so voll.
Montag, 21. Dezember 2009
Das gelbe Gebirge
Das ist natürlich das Naturerlebnis pur, was die Chinesen machen. Mit einer Gondel hoch fahren, zwei Stunden im Gedränge (aber alles mit Reiseführer!) über den Berg laufen, wo man gar nicht viel sieht, und dann wieder mit der Gondel runter fahren. Na ja, wenigstens ist der schöne Rundweg dann nicht so voll.
Felix und Papa in Shanghai
World Financial Center
Kurze Zeit später saßen wir dann im 87. Stockwerk des Jin Mao Towers und schlürften bei traumhafter Aussicht einen Cocktail. Nebenbei kann man prima den Sonnenuntergang anschauen und somit den ersten Tag in Shanghai ausklingen lassen.
Am nächsten Tag begaben wir uns dann zuerst in einen nahe gelegenen Tempel. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einer chinesischen Hochzeit vorbei, die sich im Gegensatz zu einer Hochzeit in Taiwan komischerweise optisch von einer westlichen nicht sehr unterscheidet. Liegt vielleicht auch an der Großstadt.
Am Tempel angekommen wurden uns erst einmal Räucherstäbchen gegeben, damit man das auch richtig stilecht mitmachen kann. Wir haben uns dann aber doch lieber aufs zuschauen beschränkt. Diese Räucherstäbchen stinken auch wirklich sehr, da ist der Weihrauch bei uns echt angenehm dagegen. Der Weihrauch wirkt auch benebelnder :-)
Nach dem Mittagessen ging's dann weiter in das französche Viertel, von dem einige Teile echt schön restauriert sind.
Nicht weit weg steht auch noch der letzte Rest der wirklichen Altstadt von Shanghai (nicht der neu gabaute und auf alt getrimmte Teil um den Yu Garten). Da wohnen die Chinesen echt noch wie vor hundert Jahren in mini Räumen (vielleicht so 5m²) die gleichzeitig Küche, Wohnzimmer, Bett und oft noch einen kleinen Straßenverkaufsladen beinhalten.
Seit ich in Shanghai bin wurde aber schon die Hälfte der Altstadt dem Erdboden gleich gemacht und ich nehme mal an bis zur Expo ist sie ganz weg. Das ist wirklich schade aber die chinesische Regierung will nicht, dass Ausländer sehen, dass China nicht überall so weit entwickelt ist. Aus diesem Grund waren während der Olympiade auch große Teile von Peking für Ausländer gesperrt. In Shanghai wird halt gleich abgerissen. Dass sie damit auch einen großen Teil Kultur einfach zerstören interessiert die Regierung wohl nicht.
Die Tage darauf waren die zwei "Touristen" dann in Hangzhou, von dem ich ja schon ausführlich berichtet habe. Da wir am Wochenende ins Gelbe Gebirge (Huáng Shān) fahren wollten, sind wir am Donnerstag Abend noch einmal richtig gut Tepanyaki essen gegangen. Das ist doch schon immer wieder ein Erlebnis, wenn da direkt vor einem gekocht wird.
Freitag, 18. Dezember 2009
Das Lieblingsrestaurant
Wenn man darauf zu läuft, ist es das einzige Haus eines riesen Häuserblocks, das noch nicht abgerissen ist. Ist also nicht zu übersehen. Ganz rechts bevor man rein geht kann man dann auch die Küche sehen oder dort direkt die Zutaten aussuchen, die man in sein Essen haben will. Links daneben ist dann noch ein Lagerraum, in dem das ganze Essen kleingeschnibbelt wird.
Bestellen kann man was man will. Sie haben hier echt alles und wir haben noch nie "méi yǒu"(hamwirnich) gehört, was man bei den meisten anderen Restaurants beim Großteil der ganzen Karte zu hören bekommt. Da wir als chinesische Analphabeten einfach eine Deutsch-Chinesische Karte mitgebracht haben, heißt es wahrscheinlich für den Koch ziemlich viel improvisieren, bis jetzt hat aber alles gut geschmeckt. Einmal habe ich sogar Dumplings bestellt, was sie eigentlich gar nicht haben. Aber anstatt "méi yǒu" zu sagen ist der "Kellner" ins Reataurant nebenan gelaufen und hat ne Portion für mich eingekauft. War nicht mal teurer.
Das nenne ich Kundenfreundlichkeit :-)
Zum Hintereingang hinaus kommt man in den Innenhof, aus dem man auch einen schönen Biergarten machen könnte.
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Zweiter Tag in Hangzhou
Zuerst ging es mal den Berg neben der Herberge hoch, um die Pagode zu besichtigen, die wir in der Nacht voher leuchten sehen hatten. Nach etlichen Stufen und einer mal wieder horenten Entrittsgebühr :) standen wir auch endlich vor dem Eingangstor. Der ganze Turm war aus der nähe betrachtet doch wesentlich höher und größer als er von unten wirkte und der Aufstieg hatte sich schonmal gelohnt.

Vor der Pagode
Neben dem Tempel stand auch eine große Glocke deren Anblick uns doch sehr gereizt hat. Also haben wir das gleich mal ausprobiert... Damit, dass das Ding so einen Lärm macht hatten wir natürlich nicht gerechnet und sind dann auch ganz schnell im Turm verschwunden.

Glocke läuten
Vom Dach aus hatte man dann eine wirklich gute Aussicht über die ganze Stadt und den See. Im Gegensatz zu Shanghai gibt es hier wesentlich mehr grün um die Stadt und ist glaube ich um einiges angenehmer zu leben. Dafür kann aber auch kein Mensch englisch hier.

Blick auf den See
Wieder unten angekommen haben wie den Spieß eínfach mal umgedreht und einen Chinesen genötigt ein Photo von uns zu schießen.

Zwei richtige Touris
Oben auf dem Turm hatten wir uns dann auch den Weg gemerkt, wie wir zu dem See kommen, den wir am Abend vorher schon erfolglos gesucht hatten. Da gabs dann zuerst mal einen Kaffe zur Stärkung und während wir den genossen haben wir den Büffeln zugeschaut wie die im See baden.
Mit dem Taxi ging es dann weiter zu einem Park, in dem man eine Menge Buddhas betrachten konnte, die dort in die Felsen gehauen waren. Die gab's in allen möglichen größen, ich habe zum vergleich einfach mal ne Chinesin mit photographiert.
Der Berg hinter den Buddhas war auch von oben bis unten vollgepflastert mit Treppen. Da muss es dann oben auch was geben, dachten wir uns und sind mal losgestapft. Nach langem laufen kamen wir auch oben an und waren total verblüfft was es dort alles zu sehen gab. 25 Chinesen die genauso blöd waren wie wir und einen Stand der Getränke verkauft hat und bestimmt ein riesen Geschäft machte... Na ja, ein bisschen Bewegung schadet ja nicht.
Nach einem längeren Abstieg kamen wir direkt vor einem riesigen Tempel wieder auf den normalen Fußweg. Den mussten wir uns natürlich gleich anschauen. Da Feiertag war, war der Tempel dementsprechend voll. Es ist aber lustig den Chinesen zuzusehen, wie die zum ersten mal erklärt bekommen wie man mit den Räucherstäbchen betet. Die meisten Chinesen haben ja mit Religion nicht so viel am Hut, machen aber mal alles mit. Die würden auch bei uns die Hostien essen und hätten keinen Plan um was es geht :-)
Großer Buddha im Tempel
Was hat der Eldor denn da photographiert?
Nochmal im TempelMittwoch, 18. November 2009
Ausflug nach Hanzhou
Gut gestärkt konnte es dann endlich nach Hangzhou gehen. Nach der Zugfahrt ging es dann gleich mal in die Stadt wo es eine schön beleuchtete Fußgängerzone mit vielen kleinen Touristenläden und noch mehr Touristen gibt.
Unter Anderem gab es da auch einen Laden in dem zwei Männer mit riesen Holzhämmern Erdnuesse mit Zucker platt geklopft haben. Der Sinn davon erschliesst sich mir nicht so ganz aber die Erdnuss-Zucker-Pampe kann man dann kaufen und essen...
Der Beruf Erdnussplattklopfer
Neben der Touristen Fußgängerzone gibt es auch noch eine schön angelegte normale, in der man sich schön hinsetzen und ein zwei Tsingtao schlürfen kann.
Der schöne Teil von Hangzhou
Direkt über unserer Jugendherberge gibt es auch noch einen kleinen Tempel, der nachts wie ein Christbaum beleuchtet ist. Im Dunkeln sieht das dann aus wie wenn er schwebt.
Tempel bei Nacht
Nachdem die Füße schon ziemlich platt waren und wir auch keinen Durst mehr hatten, gings wieder zurück in unsere echt schöne Jugendherberge, die auch einen schönen Garten zum Sitzen hat. Durch die gute Sitzgelegenheit doch noch auf ein Bier hängengeblieben ging es dann ungefähr 40 Mueckenstiche später ins Bett.
Idyllische Jugendherberge
Sonntag, 15. November 2009
Unterwegs in Shanghai
Chinesische Zoohandlung
Manche Familien machen sogar einen Zelturlaub mitten im Park in Shanghai.
Zelten im Park
Später gings dann noch zur Century Avenue die den Stadteil Pudong mit dem Science Park verbindet und dementsprechend neu und gross ausgebaut ist. Sie endet vor dem Century Park, welches der groesste Park von Shanghai ist, ähnlich dem Central Park in New York. Das habe sie wohl auch versucht mit dem ähnlich klingenden Namen nachzuahmen. Man muss ja alles grösser und bombastischer machen als der amerikanische Konkurrent...
Blick auf die Century Avenue
Wie es sich für Studenten gehoert wird der Abend mit unter anderem einem Bier gemütlich ausklingen gelasst.
Vorfreude aufs Qingdao Bier



